KI-Übungen aus dem Lehrbuch: wie Lehrkräfte Stunden sparen
Lehrkräfte verbringen wöchentlich Stunden mit zwei Aufgaben, die kein Unterricht sind: Übungen erstellen und korrigieren. Beides erledigt KI heute gut genug – wenn man die richtigen Grenzen setzt.
Wie es funktioniert
- Die Quelle ist das Lehrbuch, nicht das Internet. Die KI liest genau das Thema, das die Klasse gerade behandelt, und erstellt Aufgaben auf demselben Niveau mit denselben Begriffen. Ist das Buch gescannt, liest sie die Seitenbilder.
- Drei Arten: Auswahl, Zahl und Kurzantwort. Die ersten beiden werden mechanisch geprüft, die dritte mit Hilfe der KI.
- Die Lehrkraft wählt, welche Übung an die Klasse geht. Die KI schlägt vor, sie entscheidet nicht.
- Nach einer falschen Antwort folgt eine Erklärung, nicht nur die richtige Option. Der Schüler sieht den Lösungsweg.
Was bei der Lehrkraft bleibt
- Das Thema erklären und die Stunde leiten.
- Die Endnote: Was die KI vergibt, ist ein Vorschlag, den die Lehrkraft ändern kann.
- Entscheiden, wer welche individuelle Aufgabe bekommt.
Worauf man achten sollte
- KI macht Fehler. Selten, aber doch – besonders bei geometrischen Figuren und in Textaufgaben. Wirf einen Blick auf die Übung, bevor sie an die Klasse geht.
- Sprache. Eine Übung gehört in die Sprache des Lehrbuchs, nicht der Oberfläche.
- Daten. Frag den Anbieter, ob Schülerantworten zum Training von Modellen verwendet werden.
Das Ergebnis
Werden Übungen automatisch erstellt und geprüft, landet jede Antwort auf der Wissenskarte des Schülers. Die Lehrkraft sieht erstmals nicht den Klassendurchschnitt, sondern wer bei welchem Thema zurückliegt.
In TutorVoice ist das Teil der Stunde: so funktioniert es oder als Lehrkraft ausprobieren.